Provincetown – Whale Watching

Heute sind wir in Cape Cod angekommen – das Sylt der Amerikaner 🙂

Unser Hotel liegt in West Yarmouth, kurz hinter Dennis. Kennt ihr nicht? Ich bisher auch nicht. Die „Städte“ hier sind etwas kleiner aber dafür umso touristischer – von Airbrush Tattoos über Mottoshirt´s gibt´s hier alles was ein amerikanischer Tourist sich für den Urlaub wünscht.

Die wohl bekannteste Stadt ist Provincetown, die auch einigen von Euch bekannt sein sollte – der mittelmäßig gebildete Europäer weiß: hier landete die Mayflower mit den ersten Pilgern das erste mal an Land. Eine Nachbildung der Mayflower liegt auch im Hafen. Mein Respekt – mit so einer Nussschale währe ich nicht mal die Elbe runtergesegelt 😉

Aber unsere eigentlich Ziel war die zahlreichen Whale-Watching-Schiffe. Hier gibt es überraschend günstige Tickts (45$ p.P.) für eine 4 stündige Tour. Zum Vergleich: Zwei Kugeln Eis kosten hier 10$…

Also ab aufs Boot und taktisch günstigen Sitzplatz auf dem Oberdeck sichern. Am Ende spielte der Sitzplatz aber keine große Rolle mehr, weil die Passagiere (wir natürlich auch) immer von Back- nach Steuerbord gewechselt sind – je nach Walsichtung.

Und die waren auf unserer Tour wirklich ein malig gut – laut Aussage der Crew – die beste seit Tagen. Kann aber auch nur ein Marketing-Spruch gewesen sein 🙂

Aber wir haben tatsächlich mehr gesehen als wir jemals erwartet haben.

Insgesamt sahen wir sicherlich um die 20 verschiedene Wale in gut 4-5 Gruppen und ein Muttertier mit zwei Jungen.

Und die sogenannte Blasenjagd der Buckelwale konnten wir sogar dreimal direkt bewundern, weil unser Boot im Zentrum der Blasen war. Ein beeindruckendes Schauspiel. Für alle Nicht-Discovery-Channel-Dauer-Gucker: Die Wale tauchen ab und ziehen in 40-50 Meter Tiefe einen Kreis und blasen kleine Luftblasen raus. Diese Säule aus Luftblasen wirkt auf Fische wie ein Barriere. Die Wale tauchen nun diese Säule mit geöffneten Maul hoch. Dabei fressen Sie alles ihnen in den Weg kommt. Schon krass wenn diese riesen Viecher direkt am Boot hochkommen… allerdings auch etwas gruselig.

Am Ende sahen wir auch noch einige Sprünge – die sind aber tatsächlich sehr schwer auf Foto festzuhalten, weil die Wale schlecht dressiert sind und einfach da springen wo sie wollen und nicht wir 🙂

So – morgen soll Hurrikan Matthew seine Auswirkungen auch hier zeigen – es könnte Regen geben – mal schauen, was wir dann machen. Eigentlich war ein Strandtag geplant… nun ja – irgendwas ist ja immer 🙂

Hier wieder Fotos:

 

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djung Verfasst von:

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